GRETA MILÁN

Schon als Kind wollte Greta Milán einen kreativen Lebensweg einschlagen. Zum Schreiben kam sie trotzdem eher zufällig. Seit ihrem erfolgreichen Debüt 2013 arbeitet die gebürtige Thüringerin als freie Autorin. Ihr Fokus liegt dabei auf gefühlvollen Dramen und Liebesromanen. Darüber hinaus veröffentlicht die Autorin unter dem Pseudonym Isabelle Voltaire humorvolle New Adult Romane.

Ihre Freizeit widmet sie ihrer Familie, liest Romane, sooft es eben geht und reist gern durch die Welt. Außerdem mag sie Milchkaffee und hat eine besorgniserregende Schwäche für Schokolade.

EINE AUTORIN, ZWEI NAMEN - ABER WARUM?

Greta Milán und Isabelle Voltaire haben viel gemeinsam. Aber es gibt auch wichtige Unterschiede, die mich dazu bewogen haben, jedem Autorennamen einen eigenen Raum zu geben.

Während sich Greta Milán auf Dramen mit realen Schicksalen konzentriert, spiegelt Isabelle Voltaire sehr verträumte und romantische Ideen wider. Beide sind natürlich ein Teil von mir, aber damit es für die Leser klarer wird, welche Art von Geschichte sie erwarten können, entschied ich mich damals für die Trennung. So ist nachher niemand enttäuscht.

DANKE!

Manchmal sind es die ganz kleinen Worte, die das Meiste bewirken. Daher möchte ich diesen Platz nutzen, um zu sagen, was längst überfällig ist: Ich danke euch! Aus tiefstem Herzen gilt mein Dank den ganz besonderen Menschen, die ich neben mir weiß, aber auch all jenen neuen Freundschaften, die ich in den letzten Jahren geschlossen habe. Und es sind nicht nur die freundlichen Worte, die meine Romane betreffen. Es sind vor allem die Selbstlosigkeit und die Offenheit, mit der mir zahlreiche Menschen begegnet sind. Ich bin wirklich glücklich, euch zu kennen!

DAS LEID MIT DER UNGEDULD

Vielen von euch - gerade den Autoren unter uns - geht es vielleicht ähnlich, aber bei mir hat diese Charaktereigenschaft bedauerlicherweise geradezu beängstigende Ausmaße angenommen: Ich bin der ungeduldigste Mensch der Welt!

Zumindest glaube ich das manchmal, wenn ich mir nichts sehnlicher wünsche, als einmal mit den Fingern schnipsen zu müssen, um all meine Ideen zu Papier zu bringen. Das geht schon mal so weit, dass ich am liebsten direkt in meine Zukunft hüpfen würde, nur um zu sehen, ob sich meine Ausdauer auch gelohnt hat.

Und während ich noch darüber nachdenke, schießt mir plötzlich eine neue Idee durch den Kopf, die mit einem Zeitsprung wahrscheinlich niemals entstanden wäre - und schon werde ich wieder nervös und der Teufelskreis beginnt von vorn!

SÜßE SÜNDEN

Ich gebe es zu: Ich bin schokoladensüchtig! Das ist leider kein Witz. Schokolade ist mein Hauptnahrungsmittel und ich esse mehrfach täglich davon. Der Klang, der beim Öffnen eines Nutellaglases entsteht, macht mich glücklich. Zum Millenium habe ich von Freunden das 2000 Gramm Glas geschenkt bekommen. Es hat nicht mal zwei Monate gehalten. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich es auf jeden Frühstückstisch gepackt habe, zu dem ich geladen war. Schließlich gibt man guten Freunden ein... bisschen Nutella...

In den letzten fünfzehn Jahren gab es keinen Tag, an dem ich auf Schokolade verzichtet habe - egal in welcher Form. Ich fürchte, meine Liebe zu diesem köstlichen Lebensmittel wird sich niemals ändern.

GRETA LIEBT LIEBESGESCHICHTEN

Vermutlich stellt mein folgendes Geständnis keine große überraschung für euch dar. Dennoch sollte es einmal erwähnt werden: Leidenschaft ist Pflicht. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass ich gerne vielseitig lese. Egal, ob Fantasy, Chicklit oder Drama. Zwischendurch darf es auch mal kriminell, mysteriös oder historisch werden. Solange es zwei Herzen gibt, die zueinander finden bin ich glücklich.

WAS KRABBELT DENN DA?

Wer Freunde hat, der hat auch Feinde und weil wir uns ja alle etwas näher kennenlernen wollen, berichte ich euch heute, wer mir das Leben gern einmal zur Hölle macht: Spinnen und anderes Gekrabbel!

Sicherlich mögen viele von euch diese putzigen Artgenossen mit ihren zahlreichen Beinchen und ihren süßen Knopfaugen. Mir hingegen stellen sich sämliche Nackenhaare auf, wenn ich so ein Vieh im Umkreis von zehn Metern entdecke. Das ist mir gestern einmal mehr bewusst geworden, als ich mich hinter einem Kissen verstecken musste, weil die Dschungelprüfung lief. (Ich meine "das Dschungelcamp", nicht "den Bacherlor" - wobei die ein oder andere Dame mir auch Anlass gegeben hat, mein Gesicht fassungslos in den Händen zu vergraben.)

Glücklicherweise habe ich eine Katze, die selbstlos alles plattmacht, was sich in meine Nähe wagt und ich lobe sie fleißig, wenn sie schmatzend und mit stolz geschwellter Brust vor mir steht.

VON SUB´S, SUF´S UND SUD´S

Ich habe mal gezählt: Mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) ist inzwischen auf eine dreistellige Zahl angewachsen. Auf meinem Nachttisch liegen Bücher, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und noch nicht einmal aufgeklappt habe, obwohl ich sie mir wirklich, wirklich von Herzen wünschte. ähnlich verhält es sich mit meinem SUF (Stapel ungesehener Filme). Wenn ich mir den so ansehe, überkommt mich der Wunsch, mich eine Woche lang mit meinem Lieblingseis auf dem Sofa zu verkrümeln und durch ein Kinoprogramm zu arbeiten, das inzwischen bereits auf DVD erschienen ist. Das wäre doch mal was! Aber dann denke ich an meinen schlimmsten Stapel, den der unerledigten Dinge, den SUD! Natürlich marschiere ich am Ende doch artig zu Tor Nummer 3, in der Hoffnung, ihn wenigstens ein bisschen abzubauen, während der Rest der Welt liest, bei einem Film entspannt oder - Achtung Fremdwort! - schläft. Und wisst ihr, was das Verrückte daran ist? Ich tue es trotzdem gern. Weil ich einen Traum habe...

TECHNISCHE HERAUSFORDERUNGEN

Wie es der Zufall wollte, musste ich kürzlich erfahren, dass es äußerst ungünstig ist, wenn der Laptop in der Flugbahn der Fernbedienung liegt. Denn so kam es, dass ich unvermittelt auf ein zersplittertes Display starrte.

Nachdem ich mich vom meinem Schock erholt hatte, mahnte ich mich sogleich zum Optimismus. Denn grundsätzlich liebe ich ja die Herausforderung. Und wenn diese plötzlich darin besteht, ein Laptopdisplay auszutauschen, dann sei es so. Kann ja nicht so schwierig sein, dachte ich.

Ich gebe zu, es war deutlich komplizierter. Nicht zuletzt, weil ausgerechnet mein DELL etwas komplexer aufgebaut ist. (Wahrscheinlich habe ich mich deshalb auf Anhieb in ihn verliebt.) ABER ich habe es hinbekommen. Und nichts ist schöner als das Wissen, eine weitere Hürde gemeistert zu haben. Ein wenig fühlte ich mich sogar wie Tom Hanks in "Cast Away" - mit dem Unterschied, dass ich schrie: "Ich habe meinen Laptop repariert! Ich! Ich war´s! Ich ganz allein!" Es sind auch nur zwei Schrauben übrig geblieben. Weiß der Himmel, wo die hingehören...